Leitbild der Stadt Altlandsberg

Altlandsberg 2035

Nun also Werneuchen. Der Bürgermeister möchte Gespräche mit der Stadt bezüglich einer Fusion aufnehmen, ist in der Regionalpresse zu lesen. Hier mal ein paar spontane Reaktionen aus der Bürgerschaft: “Eigentlich eine tolle Idee, denn das Schlossgutprojekt ist doch für alle da und da kann man die Schulden auch besser verteilen. Ein Freiwilliger kann ja schon mal das neue Gebiet in einer Landkarte darstellen und über die "Namensgebung " nachdenken: Altlandswerneubergchen?” Eigentlich gehören wir ja laut Landesentwicklungsplan noch zum Mittelbereich Strausberg, doch der Bürgermeister ist lieber bei den Treffen des Mittelbereichs Neuenhagen. Strausberg? Neuenhagen? Jetzt Werneuchen? Quo vadis Altlandsberg? Wohin gehst du? Was meinen Sie?

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KATHLEEN BRANDAU

Werneuchen spricht auch mit Altlandsberg


Werneuchen (MOZ) Nach der Verwaltungsspitze haben sich erstmals auch Stadtverordnete von Werneuchen und Amtsausschussmitglieder aus Falkenberg-Höhe getroffen. Das Ergebnis: Im Frühjahr soll es einen Grundsatzbeschluss zur Bildung einer Verwaltungseinheit geben.

Das Treffen sei in einer "angenehmen Atmosphäre" verlaufen, so Bürgermeister Burkhard Horn. Etwa zehn Stadtverordnete hatten sich auf den Weg nach Falkenberg im Nachbarkreis Märkisch-Oderland gemacht. Lediglich die CDU-Fraktion war nicht vertreten. Sie ist grundsätzlich gegen eine Gemeindegebietsreform.

"Wir haben zunächst über Strukturen geredet", so der Werneuchener Verwaltungschef. Auch die Kita-Landschaft und das Vereinsleben spielten bei dem mehrstündigen Gespräch eine Rolle. Kommunalpolitische Themen wurden ebenfalls erörtert, beispielsweise die Haltung zur geplanten Verwaltungsstrukturreform. Die ist eindeutig: sowohl Falkenberg-Höhe als auch Werneuchen lehnen sie ab. Beide Seiten wollen jedoch den Spielraum nutzen und vor einer möglichen Zwangsfusion die für sie jeweils beste Variante finden.

Nach Angaben von Horn wurden abschließend zwei Festlegungen getroffen. Die Stadt und das Amt werden einen Brief an den brandenburgischen Innenminister Karl-Heinz Schröter schreiben. Darin will man sich erkundigen, unter welchen Bedingungen zwei Kommunen aus verschiedenen Landkreisen eine Verwaltungseinheit bilden können. Darüber hinaus wird der Werneuchener Bürgermeister in der Februar-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage zur Bildung einer Arbeitsgruppe einbringen. Sie soll sich mit allen Aspekten des Verfahrens beschäftigen. Im April/Mai 2016 könnte dann ein entsprechender Grundsatzbeschluss zur Fusion gefasst werden, so der Linken-Politiker.

Möglicherweise kommt es aber auch noch zu einer "Dreier-Kombi". Der Bürgermeister von Altlandsberg, Arno Jaeschke, will noch im Dezember einen Beschluss seiner Stadtverordnetenversammlung über die Aufnahme von Fusionsgesprächen mit Werneuchen herbeiführen. Dies habe Jaeschke in einem Gespräch angekündigt, so der Werneuchener Bürgermeister. Horn reagierte prompt und setzte ebenfalls den Tagesordnungspunkt auf die Sitzung der Werneuchener Stadtverordneten. Sie werden darüber am 10. Dezember diskutieren und entscheiden.

Eine Fusion mit Ahrensfelde wird unterdessen von beiden Kommunen nicht angestrebt


KAI-UWE KRAKAU 30.11.2015 06:42 UHR 

RED. BERNAU, BERNAU-RED@MOZ.DE